Was ist...? - Glossar

Analysetechnik

In unserer Analysetechnik dreht sich alles darum, die Ursachen von Fehlern herauszufinden und zu helfen, diese zu vermeiden. Dafür stehen jede Menge Methoden zur Verfügung, etwa die Röntgenuntersuchung, das Löttestsystem oder das Chemielabor. Diese und viele weitere Technologien gibt es bei der Zollner Elektronik AG.

EMS

EMS – das ist unsere Branche – steht für Electronics Manufacturing Services. Das bedeutet, dass wir im Auftrag von Kunden elektronische Baugruppen, Geräte und Systeme fertigen. Bei uns geht das sogar noch weiter, denn wir entwickeln außerdem noch, prüfen, reparieren und kümmern uns sogar um die Lieferung an den Kunden des Kunden, wenn dies gewünscht ist. Da wir im Auftrag von Kunden arbeiten, steht unser Name nicht auf den Endprodukten, auch wenn sehr viel davon von uns gefertigt wurde.

ESD

ESD ist die Abkürzung für "electrostatic discharge", auf Deutsch "elektrostatische Entladung". Diese Entladung entsteht zum Beispiel, wenn Menschen oder Dinge durch Reibungselektrizität aufgeladen werden, etwa, wenn man über Teppichboden läuft. Gefährlich ist ESD nicht für Menschen, aber für elektronische Komponenten. Darum gibt es bei Zollner spezielle Schutzmaßnahmen, damit Produkte nicht beschädigt werden.

Induktive Bauelemente

Unter dem Begriff "induktive Bauelemente" versteht man Spulen, Übertrager, Drosseln, Wandler oder Transformatoren. Eingesetzt werden diese Bauelemente im Bereich der Energieversorgung elektrischer und elektronischer Geräte.

Leistungselektronik

Die Leistungselektronik könnte man als Herzstück oder zentrales Bauteil eines Elektroautos bezeichnen. Sie ist zuständig für das Zusammenwirken von Batterie und Elektromotor, steuert also den Energiefluss vom Motor zum Energiespeicher und vom Energiespeicher zum Motor. Die Leistungselektronik ist verantwortlich für den gesamten Energiehaushalt im Fahrzeug – vom Laden bis zum Entladen des Energiespeichers. Sie stellt die gesamte im Fahrzeug benötigte Energie zur Verfügung.

Sauberraum, Reinraum – was ist das eigentlich?

In beiden Räumen gelten strikte Regeln, damit unsere Produkte nicht durch Staub und Schmutz verunreinigt werden. Im Reinraum sind die Vorschriften noch strenger als im Sauberraum. Mitarbeiter müssen spezielle Kleidung tragen und eine Schleuse passieren, bevor sie die Räume betreten dürfen. Von außen darf ebenfalls kein Staub eindringen. Deshalb wird in beiden Räumen ein Überdruck erzeugt. Er befördert auch Partikel nach draußen, die im Raum entstehen, beispielsweise Haare oder Hautpartikel. Regelmäßige Luftmessungen dokumentieren die Partikelgrößen im Sauberraum beziehungsweise Reinraum.